Meine Erinnerungen zur Flutwelle in Asien!
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Es dauerte kaum Minuten, ich wei? es ehrlich gesagt nicht wie lange es gedauert hatte bis das Meer wiederkam. Es ging alles so schnell.
Pl?tzlich wir waren noch nicht alzuweit drau?en, rollte weit hinten am Horitzont eine riesige Welle auf uns zu. Ich und mein Freund schauten uns nur kurz an und begannen zu rennen. Wir rannten und rannten. Das grollen hinter uns wurde immer lauter. ?berall war geschrei. Menschen rannten, einige blieben jedoch stehen. Selbst ich schrie. Ich schrie und schrie und schrie. Wei? nicht warum... es passierte einfach. Pl?tzlich hatte die Welle uns eingeholt.
Sie riss mich einfach in sich hinein. ich tauchte unter, wurde mehrmals gedreht und als ich wieder auftauchte war alles auch schon wieder vorbei. Langsam zog sie sich wieder zur?ck.
Von meinem Freund war keine Spur zu sehen. Er war weg... einfach weg. Ich schaute mich um und entdeckte neben mir ein kleines thail?ndisches M?dchen. Sie weinte verbittert. Als sich das Wasser wieder wegzog und wieder so weit ins Meer zog wusste ich das es noch nicht die letzte welle war.
also schnappte ich mir das M?dchen, wollte es mitziehen doch in diesem Moment tauchte wahrscheinlich der gro?e Bruder neben ihr auf und nahm sie auf den Arm. Er redete irgend etwas auf sie ein und schon waren sie weg. Also begann ich zu rennen. Ich rannte und rannte. Hinter mir h?rte ich schon die n?chste welle grollen doch bevor sie mich erreichte war ich auf einen kleinen h?gel gekletter. so sah ich alles mit an. menschen wurden weggerissen, neben mir standen einige weinenden touristen und schrien nach ihren Kindern, eltern, freunden, bekannten oder was auch immer.
es war so schrecklich. wir konnten den menschen nicht helfen. Ein M?dchen, wahrscheinlich 15- 17 Jahre erreichte den H?gel. Wir wollten sie hochziehen doch die welle riss sie einfach von uns fort. wir sahen wie sie versank...
5.4.05 14:55


Nun ja, hab heute schon viel zu tun. somit keine m?glichkeit weiter zu erz?hlen.
langsam gewinne ich freude an diesem weblog. es macht spa? zu schreiben. meine gedanken, meine gef?hle... alles!
bis dan... p.
4.4.05 16:49


Nun ja, also das Essen war zwar lecker, doch die hygienischen Bedingungen waren miserabel.
Jedenfals feierten wir total sch?n und hatten auch sehr viel Spa?.
Den 25. verbrachten wir ganz entspannt und ruhig am Strand. Ab und zu surften wir ein bisschen, hatten unseren Spa? am Strand und kauften jede Menge Ananass und Kokossn?sse bei den Stranverk?uferinnen.
Am Abend a?en wir sehr gut in unserer kleinen Pension. Je weniger Touristen im Hotel sind desto besser schmeckt meiner ansicht nach das essen. In unserer Pension waren vielleicht hochgerechnet 10 Touristen. Alles Abenteurer wie wir. Keiner war mit Frau oder Kind da. Nat?rlich waren Frauen auch da, doch Kinder waren keine dort.
An den 26. Erinnere ich mich nur noch mit gro?em Schrecken und schmerzen.
Wir waren schon sehr fr?h wach, eigentlich richtig ungew?hnlich f?r uns, doch am abend waren wir sehr fr?h zu bett gegangen.
Wir machten also einen kleinen Strandspatziergang, mit den F??en so das die kleinen wellen unsere beine ber?hrten. Es war herrlich, kaum vorzustellen was f?r eine Katastrophe n?her gerollt kam.
Wir waren schon cirka 1 stunde unterwegs, da zog sich das gesammte Wasser pl?tzlich zur?ck. Es war einfach weg, als h?tte jemand riesigen Durst gehabt und alles ausgetrunken.
Wir liefen auf der Suche nach dem Meer immer weiter hinaus zum Horizont. Nicht nur wir machten das, einige Touristen die wohl auch spatzieren waren suchten genau so erstaunt wie wir das Meer. Und nicht nur die Touristen sondern auch die einheiminschen Strandverk?uferinen suchten das Meer.
3.4.05 16:39


Werde mich jetzt kurz hinlegen, bemerkt doch eh keiner! Wollt ihr wissen wie mein niemals aufh?render Alptraum weitergeht?
Beim n?chsten mal dan. Mir brummt der Sch?del. Was wohl wieder etwas zuviel des guten gestern. Wollte einfach mal wieder frei von den Gedanken sein...
1.4.05 18:55


Also, wie soll ich beginnen?
Ich bin Patrick, kaum ?lter als 18 Jahre, viel auf Reisen, leidenschaftlicher Surfer und freundlicher Typ.
Mein Psychologe hat mir geraten meine Erinnerungen an den 26. Dezember 2004 niederzuschreiben. Ich halte zwar nicht wirklich viel davon, meine Erinnerung im allgemeinen niederzuschreiben, sondern fresse lieber alles in mich hinein und verdr?nge es, doch wenn es euch hilft, uns, die am 26. Dezember 2004, an einem Strand z.b. in Khao Lak waren, zu verstehen, dann werde ich es tun. Zwar nicht sonderlich gerne, doch sozusagen gezwungenerma?en. Immer wieder, wenn ich all die schrecklichen Erinnerungen verdauen muss, und mir wieder schlecht wird, h?re ich immer ?fter diese Vorw?rfe. Was musstest du auch da hin gehen? Was bringt dir diese ganze Reiserei ?berhaupt? Selber schuld wenn du auch dahin reisen musst! Sei froh das DU noch am Leben bist... usw.! Langsam kotzt mich diese ganze schei? Rederei an. Jedes mal wenn ich so etwas h?re w?rde ich am liebsten zuschlagen. Ich bin kein gewaltt?tiger Mensch, fr?her war ich immer sehr ruhig, doch bei so was kommt mir einfach alles hoch.
Am liebsten liege ich alleine und verlassen, mit meinem Surfbord und meinen Gedanken in der Sonne, an einem einsamen Strand am Indischen Ozean. So war es zwar nicht an diesem Tag aber dazu sp?ter.
Nun gut, was soll ich noch erz?hlen? Wie ihr sicherlich inzwischen verstanden habt, war ich sozusagen auch dabei als die Flutwelle ?ber Asien hereinbrach. Ich und ein Deutscher Freund, den ich bereits mit 17 Jahren in Indien kennen gelernt habe hatten beschlossen Winter 2004 nach Thailand zu Reisen. Ich war schon oft weit unterwegs, auch wenn es meinen Eltern noch nie wirklich passte. Jedenfalls flogen wir am 22.12.2004 nach Thailand ab.
Es war wunderbar. Wir wollten insgesamt bis zum 1. Februar in Thailand bleiben. Die ersten Feiertage ?ber wollten wir ruhig und gem?tlich in an den Str?nden von Khao Lak verbringen. Das taten wir auch. Wir sonnten uns und lie?en es uns richtig gut gehen. Es war herrlich. Weihnachten feierten wir mit ein paar Einheimischen, aber ich muss gestehen, das Essen war zwar lecker, doch die hygienischen Bedingungen waren nicht gerade etwas f?r schwache M?gen.

..............
1.4.05 17:54


Willkommen in meinem Weblog!
1.4.05 17:53





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